Motorradversicherung in Österreich – Worauf achten?

Für echte Motorbiker ist nichts schöner, als einem Schönwettertag mit den Maschinen über Land zu fahren. Viele Motorradfahrer in Österreich nutzen ihr Motorbike nicht nur für den Freizeitspaß, sondern als tägliches Verkehrsmittel, fahren damit auch zur Arbeit und tätigen damit viele Erledigungen.

Warum brauche ich eine Motorradversicherung?

Eine gute Motorradversicherung ist für jeden Biker wichtig, ob er nun nur am Wochenende oder täglich mit seiner Maschine unterwegs ist, eine sehr schwere oder ein leichteres Motorrad fährt. Für eine gute Motorradversicherung müssen viele Aspekte beachtet werden. Dazu gehört die Entscheidung der Art der Versicherung:

  • nur Haftpflichtversicherung
  • Teilkasko Versicherung
  • Vollkasko Versicherung

Des Weiteren geht es um den Preis der Motorradversicherung. Der richtet sich generell nach

  • PS Anzahl
  • Alter des Motorrads
  • Fahrstunden im Jahr
  • Versicherung mit oder ohne Selbstbehalt

Unbedingt ins Kalkül ziehen sollten Motorradfahrer bei der Versicherungssuche, welchen Service die Versicherung bietet. Im Internet und Fachzeitschriften veröffentlichte Testergebnisse und Kundenbewertungen können Auskunft geben, ob Versprechen der Versicherung auch tatsächlich umgesetzt werden. Schnelle Bearbeitung und Regulierung sowie guter Kundenkontakt sind wichtig. Ausgehend von diesen Schwerpunkten kann sich der Motorbiker dann nach der geeigneten Versicherung umsehen.motorrad-sport

Haftpflicht oder Kasko?

Wie auch bei der Autoversicherung ist die Frage Kasko- oder Haftpflichtversicherung sehr wichtig. Die Haftpflichtversicherung ist in Österreich für Motorradfahrer wie für Autofahrer eine Pflichtversicherung. Sie sichert den Basisschutz.

Dazu gehört die Schadensdeckung für an anderen Fahrzeugen verursachte Schäden. Eine Teilkasko Versicherung oder die Vollkasko Versicherung kommen auch für Schäden durch Diebstahl, Brand, Unwetter, Haarwildunfälle auf, wobei die Vollkasko Versicherung auch noch durch eigenes Verschulden entstandenen Schäden am Motorrad reguliert.

Quelle: http://www.versichert.at/motorradversicherung/

Wann lohnt sich eine Vollkasko-Versicherung für mein Motorrad?

Für neue und sehr teure Motorräder empfehlen sich die Vollkasko Varianten. Ganz alte, wenig gefahrene Maschinen können auch nur haftpflichtversichert werden. Sonst ist eigentlich zumindest die Teilkasko Versicherung zu empfehlen. Für alle Regulierungen durch Motorradversicherungen gilt, dass sie eintreten, wenn der Biker sich an Regeln wie Kopfschutz durch Helm und Motorradschutzkleidung gehalten hat. Diese Regeln sind gewöhnlich auch in den österreichischen Versicherungsunterlagen schriftlich niedergelegt. Jede Versicherung ist nicht nur für die Regulierung von Schäden laut Versicherungsvertrag, sondern auch für die Abwehr unberechtigter Forderungen Dritter zuständig.

Die Kosten der Motorradversicherung

Für jede Art von Versicherung gilt, dass ein Abschluss mit einem Selbstbehalt die Versicherungskosten bis um 20 % senken kann. Selbstbehalt heißt, dass der Versicherte bis einer bestimmten Schadensumme, für entstandene Schäden selbst aufkommt. Die Haftpflichtversicherung für Motorräder bietet Leistungen entsprechend der Versicherungssumme.

Quelle: http://www.fgg.at/versicherung/motorradversicherung/

Mindest-Versicherungssumme in Österreich

Als Mindestsumme gelten in Österreich 7 Mio. Euro. Versicherte können jedoch die Versicherungssumme erhöhen. Das ist zu empfehlen, dass Motorradunfälle häufiger und oft schadensreicher sind als Autounfälle. Die erhöhte Summe, sichert, dass der Biker nicht auf hohen Überschusskosten sitzen bleibt. Die beste Möglichkeit, eine gute und gleichzeitig nicht überteuerte Motorradversicherung in Österreich zu finden, sind die Online Vergleiche für Motorradversicherungen. Zahlreichen Vergleichsportalen sind Versicherungsrechner angeschlossen, die genau Auskunft über die Gesamtkosten eines bestimmten Angebots für Haftpflicht- oder Kaskoversichersicherung geben.

Leistung der Versicherung vergleichen

Dennoch sollten die Kosten allein nicht im Vordergrund für die Wahl einer Versicherung stehen. Eine Versicherung, die nur durch Billigangebote ins Auge sticht, könnte vielleicht Nachteile wie einen weniger guten Kundenservice, langsamere Bearbeitung und Regulierung aufweisen. Andererseits ist allein ein hoher Preis keine Garantie für umfassend gute Leistungen. Zu beachten ist immer das gesamte Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Preise sollen den tatsächlichen Leistungen der Versicherung entsprechen. Manche Versicherungen bieten auch Vorteile für Neukunden und Vergünstigungen für Motorradfahrer, die zu der Versicherung von einer bisherigen Versicherung wechseln.

Vergleich regelmäßig

Vergleiche und Online-Rechner für die Motorradversicherungen in Österreich sollten von den Versicherten nicht nur für die Erstversicherung oder nach Anschaffung eines neuen Motorrads genutzt werden. Es lohnt sich, einmal im Jahr, mindestens aber im zweijährigen Turnus die Vergleiche online durchzusehen. Die Angebote sind einem ständigen Wandel unterworfen.

Wer einen Vergleich im Internet und einen Versicherungsrechner online für Motorradversicherungen richtig nutzt, kann bei guten Leistungen einer Versicherung beim Wechsel bis zu 300 Euro im Jahr einsparen. Wird diese Möglichkeit wahrgenommen, lässt sich also durch einen Wechsel Geld sparen. Testergebnisse für Motorradversicherungen in Österreich sollten allerdings immer hinzugezogen werden.

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